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   24.05.13 23:32
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Platon und die Dunkelheit

Uns fällt es leicht einem Kind zu verzeihen, dass sich vor der Dunkelheit fürchtet. Schwieriger wird es wenn sich jemand vor dem Licht fürchtet.

Platon

Wie Platon es schreibt wird es klar das die Dunkelheit eine natürliche Angst in uns Menschen hervor ruft. Daher wird es als normal empfunden sich vor ihr zu fürchten. Darüber hinaus wird es Kindern gestattet sich zu fürchten. Doch es wird auch klar das sobald die Norm verlassen wird "es uns schwer fällt" zu verzeihen.
Das heißt dass es von uns nicht als natürlich empfunden wird wenn sich jemand vor dem Licht fürchtet. Oder wenn ein Erwachsener Angst empfindet was für alle anderen natürlich ist und nur in der kindlichen Naivität gefürchtet werden kann.
Das für von uns als natrülich empfundene nennen wir normal oder Standart. So ist es normal dass sich Menschen nicht in der Helligkeit fürchtet. Platon zeigt auf wie der Großteil der Menschen mit solchen von der Normabweichenden Personen umgeht. Es fällt schwer sich korrekt zu verhalten. Da die Gesellschaft einem während seines Lebens einem nicht gezeigt hat wie man mit solcher fern ab der Regel angesiedelten Situationen umzugehen.
Es gibt kein "Regel" für das ungewöhnliche. Aufgrund dessen reagieren viele sehr abweisend, gehen auf Distanz und verschließen sich vor dem Ungewöhnlichen. Es wird eine regelrechte Angst davor entwickelt. Und so werden falsche Entscheidungen getroffen, alle nur zu dem Zweck so wenig wie möglich Kontakt zu den Persoen zu erfahren.
Dies zeigt die Wichtigkeit der Erziehung durch die Gesellschaft. Jedoch wird auch klar, dass der Einzelne immer noch unmündig durch eben diese Erziehung ist. Wenn die Gesellschaft keine Antwort auf ein Problem hat dann hat der Einzelne es auch nicht.
Da die Gesellschaft nicht weiß wie sie mit solchen Personen umgehen soll, werden sie meist aus ihr Ausgeschlossen da meist auch nicht nach einer annehmbaren Antwort oder eventuell sogar Lösung gesucht wird.

Die Gesellschaft kann nur mit einem gewissen Spektrum an Individuen auskommen. Wer aus diesem Spektrum herrausfällt der verliert auch sein Platz in ihr. Es bildet sich also Zwnagsläufig eine homogene, oder nur innerhalb des Spektrums heterogene Masse an Menschen. Die ihren Titel als Individuum zwar nicht verlieren ihn jedoch in seiner Bedeutung wohl vergessen haben.

Dies ist wohl einer der Gründe warum es keine Gesellschaft ohne Reibungen, Ausgrenzungen und "Mainstream" geben wird. Das Modell trifft also meistens nur auf wenige zu, da es eine begrenzte Aufnahmefähigkeit an Individualismus hat. Aufgrund dessen ist eine Gesellschaft auch immer nur in einem beschränkten Maße tolerant. Da ihre Normen und Werte nur auf einen gewissen Teil zu trifft. An dem Größe dieses Teiles messen wir wie gerecht eine Gesellschaft zu sein scheint. Doch ungeachtet dieser Größe wird es immer Menschen geben die sich vor dem Licht fürchten und auch Erwachsene die es in der Dunkelheit nicht aushalten. Es wird also immer einen Teil von "Mitgliedern" geben die sich ausgeschlossen füühlen, oder gefangen in den Normen und Vorstellungen in denen sie leben. 

Wie oben beschrieben kann der Umgang mit Menschen außerhalb der Gesellschaft zu Ratlosigkeit führen. Viele fürchten sich jedoch auch vor dem Kontakt. Diese Angst rührt aus der Befürchtung dass durch den Kontakt mit "Outsidern" man selbst sich auch aus der Gesellschaft verstößt. Dies lässt sich sehr gut an einigen historischen Beispielen festmachen und ist in unserem heutigen Jahrhundert unverändert. 

Sind Taten gegenüber Verstoßenen, Hilfsbedürftigen oder anderen Personen außerhalb der Norm, die aus frei von Eigennutz und nur aus Nächstenliebe bestehen nicht das eigentlichte Licht im Leben?
Das was uns auch nach unseren Tod noch überlebt an uns erinnert und somit uns weiter existieren lässt, so zu sagen das Licht des Lebens das auch für andere leuchten sollte.
Demnach fürchtet sich jeder von uns vor dem Licht und keiner will dabei dem anderen für seine Angst verzeihen oder ihm helfen sie zu überwinden.

Das Paradoxon von Hell und Dunkel an der Gesellschaft.

K.

24.5.13 22:49
 
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bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


(24.5.13 23:32)
Ich wünschte mir, du würdest ab und zu ein Komma setzen, und zwar da, wo es hingehört. Es liest sich einfach besser. Und: das und dass ist nicht dasselbe.



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